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Zeiterfassung

Die Zukunft von Arbeit und Gesellschaft- Arbeitswelt 2040

Die Corona-Krise hatte erhebliche wirtschaftliche, soziale und politische Folgen. Zwar hat sich auch einiges in eine spannende Richtung entwickelt – wie der Trend zum flexiblen Arbeiten – dennoch steht die Arbeitswelt vor der Herausforderung, sich zu erholen und sich auf künftige Anforderungen vorzubereiten.

Wie wird sich die Welt der Arbeit verändern?

Vor dem Hintergrund der durch das Corona-Virus verursachten Gesundheitskrise sagen viele Experten, dass die Wirtschaft nicht mehr dieselbe sein wird wie vor der Krise. Die Digitalisierung ist in Deutschland noch stärker vorangeschritten und das in kurzer Zeit. Aber wie sieht es mit der digitalen Arbeit 4.0 aus, die bereits im Gange ist und was wird noch kommen?

Veränderung erzeugt Unsicherheit und Sinnsuche

Bereits Schüler, so zeigen Umfragen, machen sich angesichts der aktuellen Situation Sorgen um die Zukunft und geben an, dass sie Zweifel haben. Sie fragen sich, ob die Ausbildungsrichtung oder der Studiengang, für den sie sich ursprünglich entschieden haben, in der Zukunft eine ausreichende Arbeitsplatzsicherheit bietet, oder sie entscheiden sich bewusst für einen Studiengang, der ihnen eine größere Arbeitsplatzsicherheit in Aussicht stellt. Denn Arbeit ist für uns heute alles. Wir erwarten nicht nur ein Gehalt, sondern auch Entwicklung, Sinn, Leidenschaft und Freiheit.

Die Krise hat gerade bei gut Qualifizierten die Suche nach dem Sinn der Arbeit neu aufgeworfen. Hochrangige Mitarbeiter fragen sich: "Warum mache ich das?“. Die Menschen denken über ihren eigenen Wert nach und können sich ihren Arbeitsplatz aussuchen. Vor dem Hintergrund des soziodemografischen Wandels, der zu einem zunehmenden Mangel an hochqualifiziertem Personal führt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Talente ihr Potenzial bei einer Arbeit ausschöpfen und nicht nur Geld verdienen wollen, noch größer. 

Teamzusammenhalt trotz mobilen Arbeitens

Einerseits wird sich die Arbeitswelt in den kommenden Jahren immer weiter digitalisieren. So bieten beispielsweise immer mehr Unternehmen Online-Dienste und Hauslieferdienste an. Viele Zukunftsforscher erwarten eine echte Revolution: Arbeitnehmer sollen selbst entscheiden, wo und wann sie arbeiten. Büroräume werden zu Treffpunkten. Arbeitgeber zahlen für Ergebnisse, nicht für Anwesenheit.

Dabei brauchen die Unternehmen auch eine "interne Revolution". Eine Antwort, die auf kollektiver Intelligenz basiert, um über eine neue Art des Arbeitens nachzudenken. Worauf wird sich dieser Plan stützen? Auf das Home Office als flexible Arbeitsform? Darüber hinaus sind Experten der Ansicht, dass die Arbeitswelt ein soziales Band benötigt. Ohne dieses Band fühlen wir uns nicht als Teil des Teams. Um Innovationen zu entwickeln, brauchen Unternehmen daher eine gute Mischung aus persönlichen und virtuellen Treffen mit den richtigen Rahmenbedingungen. Die digitale Welt von morgen agiert zum Beispiel mit Co-Working, bei dem Mitarbeiter für eine begrenzte Zeit zusammenarbeiten.

Dieses Konzept verfolgen auch wir, indem wir nach Wunsch Home-Office ermöglichen, aber auch die Möglichkeit bieten, vor Ort zu arbeiten und bei geselligen Treffen – gern beim gemeinsamen Mittagessen – ungezwungen zu kommunizieren. Die Umsetzung solcher Ideen wird nicht überall und nicht zur gleichen Zeit geschehen. Aber natürlich sind viele Unternehmen bereits dabei, ihre Einstellung zu Arbeit und Organisation zu ändern. Das bringt den Unternehmen mehr Flexibilität, höhere Produktivität, motivierte Mitarbeiter und geringere Kosten. Bereits jetzt gibt es in vielen Unternehmen keine 9-to-5-Arbeit mehr. Bei der Deutschen Telekom etwa haben Tausende von Vertriebsmitarbeitern keinen Arbeitsplatz mehr im Konzern, weil sie zahlreiche Aufgaben viel produktiver zu Hause erledigt werden können. Es gibt viele Jobs - vorausgesetzt, die Arbeit kann überall und jederzeit erledigt werden.

Neue Aufgaben für das Management aus der Ferne

Die Systematisierung des Home Office erfordert also eine Überarbeitung der Arbeitsweise des Unternehmens. Es ist etwas ganz anderes für Unternehmen, Teams aus der Ferne zu führen. Wie wird der Manager von morgen aussehen? Die wichtigste Eigenschaft wird darin bestehen, Sinn zu stiften und zu motivieren, Fähigkeiten zu entwickeln und klare Ziele zu setzen. Neue kollaborative Arbeitsmethoden wie Design Thinking können Lösungen sein, um diese Ziele zu erreichen.

Design Thinking ist eine Methode des Innovationsmanagements. Es basiert weitgehend auf einem ko-kreativen Prozess, der das Feedback der Betroffenen einbezieht - ein mehrstufiger Prozess, mit mehreren Schritten: definieren, recherchieren, sich vorstellen, prototypisieren, auswählen, implementieren, lernen usw. Strategy by Design ersetzt die traditionellen Strategiesitzungen der Geschäftsleitung und gibt allen Mitarbeitern des Unternehmens eine Stimme.

So setzen wir dieses Konzept um

Eine erfolgreiche Strategie wird nie allein von Führungskräften entwickelt. Sie entsteht in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern und Menschen, die dem Nutzer unserer Angebote und Dienstleistungen nahestehen, wie Kundenbetreuern und Vertriebsmitarbeitern. Jeder leistet einen gleichwertigen Beitrag; es gibt keine unterschiedlichen Ränge oder Positionen. Der gleichberechtigte Austausch von Wissen trägt zu einem gemeinsamen Ziel und einem funktionierenden Prozess bei.

 

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