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Arbeitszeit

Arbeitszeit, individuelle

Die individuelle Arbeitszeit ist ein Modell, bei der die Arbeit flexibler im Hinblick auf die zeitliche Gestaltung vereinbart wird. Die Arbeitszeit ist die mit dem Arbeitnehmer im Arbeitsvertrag vereinbarte durchschnittliche Anzahl von Stunden pro Woche. Der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer können individuelle Arbeitszeiten vereinbaren, die von der normalen Arbeitszeit abweichen. Die vertragliche Arbeitszeit wird dabei beispielsweise reduziert, wobei der Mitarbeiter aber weiterhin in Vollzeit arbeitet. Die dadurch entstehenden „überschüssigen“ Stunden werden angespart – als freie Zeiten auf einem Arbeitszeitkonto. Das ermöglicht es dem Mitarbeiter, diese angesparten Zeiten etwa für ein Sabbatical zu nutzen oder zusätzlich zum normalen Urlaub tage- bzw. wochenweise frei-zu-nehmen. Die zusätzlichen Urlaubsansprüche können für das Unternehmen aber einen Mehraufwand bedeuten, da für die freien Zeiten eine Vertretung für den Mitarbeiter gefunden werden muss.

Arbeitszeit, modular

Die Zeit, in der in einem Unternehmen grundsätzlich gearbeitet wird, kann in mehrere Blöcke aufgeteilt werden (Module). Die Arbeitnehmer teilen diese Module dann unter sich auf - unter Einhaltung der Vorgaben des Unternehmens, etwa welche Tätigkeitsbereiche zu besetzen sind. Solch eine modulare Arbeitszeit ist sowohl bei Vollzeit- als auch bei Teilzeittätigkeiten möglich. Mit Hilfe dieses Arbeitszeitmodells kann die Betriebszeit erweitert werden. Ebenso ist es möglich, flexibel zu agieren, etwa wenn der Bedarf bei bestimmten Arbeitskräften nicht immer gleichbleibt, sondern Zeiten mit weniger oder vermehrtem Bedarf bestehen. Vorteilhaft ist hierbei, dass die Mitarbeiter Wahlmöglichkeiten haben. Zudem kann ein Betrieb durch die modulare Arbeitszeit Stoßzeiten besser abdecken.

Arbeitszeit, werktäglich

Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass die Angestellten im Durchschnitt nicht mehr als 8 Stunden täglich innerhalb von sechs Monaten oder 24 Wochen arbeiten. Da auch der Samstag als Arbeitstag gilt, ergibt sich damit eine maximale wöchentliche Arbeitszeit von durchschnittlich 48 Stunden. Dies ist in § 3 des Arbeitszeitgesetzes geregelt. Arbeitnehmern, die mehr als 6 Stunden pro Tag arbeiten, steht zudem eine Pause zu, deren Dauer durch Tarifverträge oder die nationale Gesetzgebung festgelegt wird (meist 30 min.). Zusätzlich zu den täglichen und wöchentlichen Ruhezeiten haben Mitarbeiter zudem Anspruch auf mindestens 4 Wochen bezahlten Urlaub pro Jahr.

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