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Zeiterfassung

Im Mittelpunkt von HR steht die Transparenz

Transparenz: ein Begriff, der im Geschäftsleben häufig auftaucht. Transparenz spielt sich auf mehreren Ebenen ab. Erstens gegenüber den Kunden, die immer mehr über das, was sie kaufen, Bescheid wissen wollen (Herkunft, Produktzusammensetzung oder Umweltverträglichkeit). Zweitens wollen die Mitarbeiter stärker in die Strategie des Unternehmens und in wichtige Entscheidungen einbezogen werden. Wir setzen dies durch flache Hierarchien und häufige informelle Möglichkeiten zum Austausch untereinander um. Wie gestalten Sie dies in Ihrem Unternehmen?

Erwartungen der Mitarbeiter haben sich verändert

Tatsächlich erwarten die Teams heute, dass sie mehr wichtige Informationen erhalten, die bisher als vertraulich galten und ausschließlich dem Management vorbehalten waren. Doch Transparenz ist nicht nur eine Erwartung der Mitarbeiter, sondern kann sich mehr als nur positiv auf die Leistung und das Engagement der auswirken. Sie gehört auch zu den Kernprinzipien von Corporate Social Responsibility, der berühmten CSR. Ein guter Grund für alle Führungskräfte, transparent zu sein? Ja, aber wie setzt man sie in der Praxis um, macht sie sichtbar und verankert sie in der Unternehmenskultur?

Was ist Unternehmenstransparenz?

Es geht darum, dass jeder Mitarbeiter, unabhängig von seiner Hierarchiestufe, Zugang zu allen strategischen Informationen des Unternehmens hat. Die Informationen, welche die Mitarbeiter erhalten, sollen ihnen nicht nur helfen, ihre Aufgaben zu erfüllen, sondern sie sollen ihnen auch helfen, besser zu verstehen, wie das Unternehmen als Ganzes funktioniert.

Aber Transparenz ist noch nicht in allen Unternehmen verbreitet: Weisungen werden selten abgestimmt, was zu Desorganisation und vor allem zu Frustration in den Teams führt. Aufgrund mangelnder Kommunikation werden Aufgaben oft doppelt erledigt, wodurch Zeit und Effizienz verloren gehen. Das kann die gesamte Organisation destabilisieren.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor für alle

Transparenz ist eine der Säulen des Erfolgs, sowohl für das Unternehmen als auch für die Teams.

Sie trägt auch dazu bei, mehr Vertrauen in das Management aufzubauen und wirkt sich somit direkt auf das Wohlbefinden am Arbeitsplatz und die Leistung aus. Wenn Vertrauen vorhanden ist, fühlen sich Teams mehr wertgeschätzt und bleiben länger. Dies reduziert die Personalfluktuation und die Kosten für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter.

Aber um effektiv zu sein und eine echte Auswirkung auf das Mitarbeiterengagement zu haben, muss es mehr geben als zwei oder drei jährliche Ankündigungen. Transparenz muss ein integraler Bestandteil der Unternehmenskultur und Teil einer internen (aber auch zunehmend externen) Kommunikationsstrategie sein.

Transparenz in der Unternehmenskultur

Mitarbeiter sind zunehmend sensibel für die Kultur des Unternehmens, in dem sie sich befinden. Sie wird sogar zu einem Auswahlkriterium für Kandidaten. Daher muss das Unternehmen Werte teilen, die den eigenen nahestehen. Vor dem Hintergrund eines gravierenden Talentmangels, insbesondere im digitalen Bereich, ist es wichtig, eine starke und attraktive Unternehmenskultur zu entwickeln.

Transparenz ist auch im Einstellungsprozess wichtig. Die Kandidaten möchten, dass das Unternehmen sie über alle Phasen des Einstellungsprozesses, die Anzahl der in Frage kommenden Kandidaten und die möglichen Karrierewege auf dem Laufenden hält. Rekrutierungsprozesse werden von Unternehmen oft vergessen: Dabei sollte das Mitarbeitererlebnis so gestaltet sein, dass vom ersten Kontakt an einen guten Eindruck entsteht.

Konkrete Maßnahmen für mehr Transparenz

Während Transparenz auf allen Ebenen der Mitarbeitererfahrung vorhanden sein sollte, bleibt das Onboarding eines der wichtigsten Themen. In der Tat wird ein gut integrierter Mitarbeiter derjenige sein, der bleibt.

Indem alle laufenden Projekte in den verschiedenen Abteilungen expliziert werden, kann jeder besser verstehen, worum es dabei geht. Ziel ist es auch, neue Ideen hervorzubringen (und zwar nicht nur innerhalb des für das Projekt zuständigen Teams) und mehr Synergien zwischen den Teams zu schaffen. Ziehen Sie auch in Betracht, monatliche, vierteljährliche und jährliche Mitarbeiterversammlungen zu etablieren: So können Sie die Zielerreichung des gesamten Unternehmens an alle kommunizieren, Ziele konkreter steuern und deren Transparenz erhöhen, was die Beteiligung aller Mitarbeiter steigert.

Wichtige Fortschritte bei Ihrem Produkt oder Unternehmen, Neueinstellungen oder Beförderungen, bevorstehende Herausforderungen und Meilensteine im Leben des Unternehmens sind alles Neuigkeiten, die Sie mit Ihren Teams teilen sollten - unabhängig davon, ob es sich um gute oder schlechte Nachrichten handelt. Tatsächlich besteht oft die Tendenz, die Bekanntgabe von guten Nachrichten im Unternehmen zu priorisieren (an dieser Stelle ist es natürlich einfacher, transparent zu sein), während das Teilen von schlechten Nachrichten genauso wichtig ist, wenn nicht sogar noch wichtiger. Dies ermöglicht es allen, sich auf eine möglicherweise schwierige Zeit vorzubereiten und Veränderungen besser zu akzeptieren.

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