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Spürbar wirksames und nachhaltiges Personalmanagement in Firmen

Es ist nicht immer einfach, Mitarbeiter zu motivieren, vor allem in der aktuellen Situation. In den letzten Monaten haben viele Mitarbeiter ihre Arbeit in Frage gestellt. Ist es das, was ich für den Rest meines Lebens tun möchte? Ist mein Job noch so interessant, wie er war? Aber auch Arbeitgeber hinterfragen bisherige Strukturen. Also müssen Entscheider nach neuen Wegen suchen, um Mitarbeiter zu motivieren. Aber wie machen Sie das wirksam und nachhaltig?

Was motiviert uns bei der Arbeit?

Das Corona-Virus hat viele in den letzten Monaten zum Nachdenken gebracht. Für Unternehmer war es nicht anders. Obwohl es schwierig ist, vorherzusagen, was die nächsten Monate bringen, ist es jetzt an der Zeit, sich auf das Kommende vorzubereiten. Welche Prozesse können zum Beispiel effizienter gestaltet werden? Und welche Rolle können die aktuellen Mitarbeiter dabei spielen? 

Viele Unternehmen haben ihre Einstellungs- und Rekrutierungspolitik überdacht. Einige Funktionen scheinen keinen Mehrwert mehr zu bieten, während andere neue Talente anziehen müssen. Und die Kosten für Entlassungen und Neueinstellungen sind nicht unerheblich. Aber das muss nicht immer so sein. Durch einen offenen und ehrlichen Dialog mit Ihren Mitarbeitern können Sie und Ihre Mitarbeiter aufblühen. Ein offener und ehrlicher Dialog erfordert einen objektiven Blick auf das, was bei der Arbeit wirklich motiviert.

Lohn – ein nicht zu unterschätzender Motivator

Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource für Unternehmen. Es gilt, sie zu motivieren und mit neuen Arbeitsformen den Bedürfnissen der Angestellten entgegenzukommen. Eine höhere Produktivität und eine geringere Mitarbeiterfluktuation sind die Ergebnisse einer nachhaltigen Personalpolitik. Die Vergütung ist dabei ein wichtiger materieller Motivator – das, was Mitarbeiter im Austausch für ihren Beitrag zu einer produktiven Tätigkeit erhalten. Die Vergütung ist eine Quelle der extrinsischen Motivation. Unzufriedenheit mit der Vergütung kann daher zu einem Nachlassen der Anstrengung führen, was wiederum einen Verlust an Effizienz und Beteiligung an der produktiven Tätigkeit nach sich zieht. Infolgedessen haben Unternehmen zwei Arten von Lohn-Boni entwickelt:  1) Individuelle Lohngestaltungen, etwa die Wertschätzung der leistungsstärksten Mitarbeiter durch eine Gehaltserhöhung oder die Gewährung von „Extras“. 2) Kollektive „Belohnungen“, wie die Förderung des Teamgeistes unter den Mitarbeitern durch Sachleistungen oder Sozialleistungen. Diese sollten vorgesehen werden, wenn das Unternehmen mehr als 50 Mitarbeiter hat.

Intrinsische Motivation – auch innere Werte zählen

Die intrinsische Motivation hängt davon ab, wie sich eine Person fühlt. Sie wird durch das Gefühl aufrechterhalten, bei der Arbeit nützlich, kompetent, verantwortlich sowie zufriedenstellend zu sein und meint, dass die Aufgabe selbst motiviert. Um dies zu erreichen, kann der Arbeitgeber die Vielfalt der zu erledigenden Aufgaben steigern. Eine Möglichkeit, die intrinsische Motivation zu fördern ist das Job Crafting. Job Crafting bedeutet einfach, den Arbeitsinhalt sowie die Art und Weise, wie die Arbeit erledigt wird, an die Fähigkeiten und Vorlieben des Mitarbeiters anzupassen. Auf diese Weise können die Stärken der Mitarbeiter optimal genutzt werden, ohne sie zu zwingen, etwas zu tun, was ihnen nicht gefällt.

Welchen Sinn hat Job Crafting?

Job Crafting kann ein wenig mit dem Einrichten einer Wohnung verglichen werden. Mancher Vermieter hat nie erlaubt, die Farbe einer Wand oder eines Bodenbelags zu ändern. Mitunter werden Wohnungen komplett tapeziert übergeben. Um sich dennoch wohl zu fühlen, werden die Mieter vielleicht einen bunten Teppich hinlegen und Bilder an die Wand hängen. Auch ein begrenzter Wohnraum kann nach dem eigenen Geschmack dekoriert werden. Mitarbeiter ziehen im übertragenen Sinne an einen gut beschriebenen und gut eingerichteten Arbeitsplatz ein. Doch dann geht es los. Neben ihren Hauptaufgaben fügen sie nach und nach bestimmte Tätigkeiten in ihren Arbeitsalltag ein, zu denen sie eine persönliche Affinität haben oder sie ziehen bestimmte Kunden an, zu denen sie eine gute Beziehung aufgebaut haben. Sie vereinbaren mit einigen Kollegen gemeinsam ein neues Projekt anzunehmen, fragen ihren Chef, ob sie etwas später anfangen und aufhören können, sie versuchen auch, Routineaufgaben an neue Kollegen abzugeben und suchen nach Unterstützung oder Hilfe bei schwierigen Aufgaben.

Das ist Job Crafting! Forschungen zeigen, dass die Mitarbeiter selbst kleine Veränderungen an ihrer Arbeit vornehmen, um sie an ihre persönlichen Bedürfnisse, Stärken und Fähigkeiten anzupassen und dass genau dies ihre Motivation verbessert. Sie können zum Beispiel zusätzliche Aufgaben zu ihrer Arbeit hinzufügen, Aufgaben anders ausführen oder Aufgaben gemeinsam mit Kollegen übernehmen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie es Ihren Mitarbeitern gestatten können, ihre Aufgaben, ihre Arbeitsumgebung, den Sinn ihrer Arbeit zu verändern. Betrachten Sie es als einen Umbau, eine kleine Renovierung oder eine Reorganisation der täglichen Arbeitstätigkeiten, die Ihren Mitarbeitern dabei hilft, sich im Unternehmen wirklich wohlzufühlen.

Nachhaltige Personalpolitik

Mitarbeiterentwicklung kann gerade jetzt auf verschiedene Arten erfolgen. Es ist eine Geschichte, die nur Vorteile hat. Motivierte und loyale Mitarbeiter bleiben an Bord, ohne die Unannehmlichkeiten, die ein Weggang und die Suche nach einem neuen Mitarbeiter mit sich bringen. Darüber hinaus werden eingestellte Mitarbeiter angeregt, die nächsten Stufen ihrer Karriere zu erklimmen. Dazu tragen extrinsische und intrinsische Motivatoren bei.

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