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Zeiterfassung

Die 10 meistgenutzten Arbeitszeitmodelle

Die Arbeitskultur verändert sich und damit einher gehen eine zunehmende Flexibilisierung und Individualisierung der Arbeitszeiten. Heute gibt es zahlreiche Arbeitsmodelle, die neben der klassischen Vollzeittätigkeit in Unternehmen zum Einsatz kommen. Das sind die 10 meist genutzten!

40-Stunden-Woche und Normalarbeitszeit

Das klassische Arbeitszeitmodell ist das Arbeiten in einer 40-Stunden-Woche. Gemeint ist hiermit die Normalarbeitszeit, bei der Arbeitnehmer 8 Stunden am Tag tätig sind. Bei vielen Stellen, die nicht explizit andere Arbeitszeiten ausweisen, arbeiten die Angestellten in einer 40-Stunden-Woche, wobei den Mitarbeitern üblicherweise pro Tag 30 bis 60 min Pause zustehen.

Gleitzeit

Die Gleitzeit kann als ein Zeitmanagementmodell konzipiert werden, bei dem jeder Arbeitnehmer die Autonomie hat, seine Anfangs- oder Endzeit zu bestimmen, um die Arbeitszeit mit seinen eigenen Verpflichtungen in Einklang zu bringen, wobei er täglich innerhalb einer vom Arbeitgeber festgelegten Zeitspanne handelt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass flexible Arbeitszeiten durch die obligatorische Anwesenheit des Arbeitnehmers an seinem Arbeitsplatz zu bestimmten, vom Arbeitgeber festgelegten Zeiten, die zwischen einer Mindest- und einer Höchstgrenze der Tätigkeit liegen, gekennzeichnet sind.

Teilzeittätigkeit

Eine Teilzeitbeschäftigung umfasst weniger Stunden als eine Vollzeitbeschäftigung, jedoch mit einer Mindestanzahl von Arbeitsstunden (14 Stunden pro Woche). Der Umfang einer Teilzeitbeschäftigung (Teilzeitfaktor) wird durch die Berechnungseinheit des Vollzeitäquivalents (VZÄ) angegeben (Vollzeit ist 1 VZÄ oder 100% Teilzeit). Manchmal steht einem Arbeitnehmer nur Teilzeitarbeit zur Verfügung, unabhängig davon, ob dies durch die Art der Tätigkeit bedingt ist oder nicht. Ein Arbeitnehmer kann auch auf eigenen Wunsch Teilzeit in einer Position arbeiten. Wenn der Arbeitnehmer bereits eine umfangreichere Beschäftigung hat, wird die weitere Teilzeittätigkeit als Nebenbeschäftigung bezeichnet. Der Vorteil für den Arbeitgeber besteht darin, dass sich die Arbeitnehmer leichter gegenseitig vertreten können; nachteilig sind eine erhöhte Personalverwaltung und hohe Fixkosten pro Arbeitnehmer.

Schichtarbeit mit zwei Schichten

Die Schichtarbeit besteht aus variablen Arbeitsstunden nach einem festen Zeitplan. Es gibt mehrere Arten von Schichten (oder Schichtsystemen): zwei, drei und fünf Schichten sind üblich. In einem Zweischichtbetrieb arbeitet beispielsweise eine Schicht eine Woche lang von früh morgens bis mittags und die andere Woche von mittags bis (spät) abends. Die andere Schicht übernimmt die Arbeit der ersten Schicht, und in der folgenden Woche werden die Schichten getauscht. Der dreischichtige Dienstplan funktioniert nach dem gleichen Prinzip, mit dem Unterschied, dass auch andere Schichten hinzukommen.

Schichtarbeit mit drei Schichten

Ein Dreischicht-Dienstplan kann auch aus einem Schichtplan mit einer Frühschicht, einer Nachmittagsschicht und einer Schicht bestehen, die beide überlappt, zum Beispiel von 10.30 bis 23.30 Uhr, was als Zwischenschicht bezeichnet wird. Es kann aber auch eine Tagesschicht von 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr sein. Es kann natürlich auch eine Nachtschicht geben. Dreischichtpläne beziehen sich in der Regel auf die Zeit von Montag bis Freitag.

Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft

Beim Bereitschaftsdienst muss sich der Arbeitnehmer für die Zwecke des Unternehmens bereit halten. Der Arbeitgeber kann dabei bestimmen, wo sich der Arbeitnehmer aufhält, etwa in bestimmten Abschnitten des Betriebs (z.B. Aufenthaltsraum) oder auch außerhalb des Unternehmens. Meistens geht es darum, dass der Arbeitnehmer falls erforderlich schnell seine Arbeitstätigkeit aufnehmen kann. Davon zu unterscheiden ist die Rufbereitschaft, bei welcher der Arbeitnehmer seinen Aufenthaltsort selbst bestimmt. Ein Beispiel sind Krankenpfleger, die während der Rufbereitschaft zu Hause sein dürfen, aber durch einen Anruf aufgefordert werden können, zur Klinik zu kommen, etwa wenn das Patientenaufkommen hoch ist.

Vertrauensarbeitszeit

Bei der Vertrauensarbeitszeit steht nicht die zeitliche Präsenz eines Angestellten im Vordergrund, sondern die Erledigung definierter Aufgaben. Der Mitarbeiter ist selbst dafür verantwortlich, seine Arbeitszeit zu organisieren und zwar auf eine Weise, die es ermöglicht, alle anstehenden Aufgaben zu erfüllen. Hierbei ist es auch Ziel des Unternehmens, dass keine Überstunden mehr aufgebaut werden, die dann wieder abgebaut werden müssen. Auch bei der Vertrauensarbeitszeit kann aber eine Dokumentation der geleisteten Stunden erforderlich sein, um gesetzlichen Bestimmungen gerecht zu werden. Mitarbeiter notieren in diesem Fall die geleisteten Stunden aber selbstständig (z.B. mit pepito).

Telearbeit und Home Office

In vielen Tätigkeitsbereichen können Mitarbeiter auch von unterwegs aus oder im Home Office arbeiten. Die Tätigkeit verrichten die Angestellten damit außerhalb des Unternehmens, bei dem sie angestellt sind. Häufig werden die Arbeitsergebnisse dann digital an den Arbeitgeber übermittelt. Neben der reinen Arbeit im Home Office existieren auch alternierende Formen, bei denen es Phasen der Präsenz im Unternehmen und Phasen der Tätigkeit im Home Office gibt. Zudem kann die Aktivität an wechselnden Orten stattfinden, etwa wenn Kundenbetreuer Termine wahrnehmen und via Fernzugriff auf die IT des Arbeitgebers zugreifen.

Zeitautonome Arbeitsgruppen

Bei zeitautonomen Arbeitsgruppen wird die Organisation der Tätigkeit einem Team überlassen, das dafür verantwortlich ist, bestimmte Ziele zu erreichen. Hierbei gibt es nur wenige betriebliche Vorgaben, unter deren Einhaltung die Mitarbeiter des Teams Teilaufgaben und Arbeitsschritte eigenverantwortlich untereinander aufteilen. Zunächst kann damit ein höherer Organisationsaufwand einhergehen, da die zeitautonome Gruppe zunächst die Koordination der Aufgaben lernen muss. Besteht in der Gruppe ein gutes Arbeitsklima, dann erleben die Mitarbeiter durch die gewonnenen Freiheiten aber ein höheres Maß an Motivation.

Jahresarbeitszeitkonto

Die Jahresarbeitszeit ist eine Form der Flexibilisierung des Arbeitens. Mitarbeiter besitzen hierbei ein Arbeitszeitkonto, auf dem Mehrarbeit gespeichert wird. Diese Überstunden werden aber nicht ausgezahlt, sondern können dann abgesetzt werden, wenn der Mitarbeiter beispielsweise für die Kinderbetreuung oder die Fortbildung mehr als den ihm zustehenden Urlaub benötigt. Möglich ist es hierbei auch, bewusst nur einen Teil des Lohnes auszahlen zu lassen (z.B. Mitarbeiter arbeitet 40 Stunden pro Woche, es werden nur 30 Stunden bezahlt, der Lohn der übrigen 10 Stunden wird auf dem Jahresarbeitszeitkonto angespart). Die Arbeitszeit wird dabei über ein Jahr hinweg oder im Laufe eines Jahres angespart.

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